Fit mit dem eFoil - 5 Gründe warum eFoiling fit hält

by Christian Habeck

eFoiling ist für mich eine der spannendsten Wassersportarten überhaupt. Du bekommst beim eFoilen nicht nur eine gehörige Portion Adrenalin ab, sondern trainierst auch ganz nebenbei einige deiner wichtigsten Muskeln. Es handelt sich dabei zwar nicht um die anstrengendste Sportart und es gibt natürlich viel schwerere Trainings, die deine Muskeln noch mehr beanspruchen – trotzdem kann das regelmäßige Fahren auf dem eFoil dazu beitragen, dass du fitter wirst und allgemein dein Wohlbefinden steigern. Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass sich meine Haltung durch das Kräftigen der Stützmuskulatur verbessert hat und ich deutlich weniger Rückenschmerzen habe.

eFoiling – Gut für Körper und Geist

Eine Session auf dem eFoil hat einige Benefits für dich, die sowohl deinem Körper als auch deinem Geist zugute kommen. Zuerst einmal handelt es sich dabei um eine super Freizeitbeschäftigung: Du kannst mit deinen Freunden aufs Wasser und einige spannende und lustige Stunden miteinander verbringen. Dabei bewegt ihr euch und seid an der frischen Luft unterwegs. Das kurbelt deinen Stoffwechsel an und sorgt zudem dafür, dass du nachts viel besser und entspannter schlafen kannst und am Morgen erholt aufwachst.

Auch die Sonne und das Licht an sich sind wichtige Faktoren, die die Funktionen deines Körpers unterstützen. Sonnenlicht sorgt dafür, dass im menschlichen Körper Vitamin D produziert wird, ein Stoff, der nicht eigenständig hergestellt werden kann. Das Vitamin trägt zu einigen wichtigen Körperfunktionen bei und steigert unser Wohlbefinden. Ein Vitamin-D-Mangel kann dazu führen, dass du dich müde und abgeschlagen fühlst. Du hast weniger Energie und kannst dich nur schlecht konzentrieren.

Allgemein ist eFoiling super als Ausgleich zum Alltag geeignet. Schließlich sollte jeder Mensch ein Hobby haben, bei dem er in seiner Freizeit seine Gedanken vom Arbeitsalltag und anderen Sorgen weglenken kann. Das sorgt für eine ausgeglichene Work-Life-Balance und trägt dazu bei, dass du allgemein zufriedener und glücklicher bist.

Was genau trainierst du auf dem eFoil ?

Wenn erfahrene eFoiler über das Wasser düsen, dann sieht das immer total einfach aus. Und obwohl das eFoiling wohl die am einfachsten zu erlernende Sportart unter allen Foiling- und Surfarten ist, so steckt doch einiges an Körperbeherrschung und Muskelkraft hinter einer erfolgreichen, vollen Session auf dem Wasser. Dabei trainierst du ganz verschiedene Muskelgruppen und andere Funktionen deines Körpers:

Balance

Um auf dem eFoil stehen zu können oder sogar Kurven zu schneiden, benötigst du einiges an Körperbeherrschung und Balance. Das ist zwar mit dem Gefühl beim klassischen Surfen vergleichbar, denk allerdings daran: Beim eFoil balancierst du nicht auf der Fläche des Boards, sondern auf dem Mast des Hydrofoils über der Wasseroberfläche. Dies hinzubekommen, noch dazu bei einer Geschwindigkeit von rund 25 km/h oder mehr, ist schon eine Leistung und erfordert ein gewisses Gleichgewicht.

Muskeln

Bei einer durchschnittlichen eFoil Session bist du bis zu eineinhalb Stunden auf dem Wasser. Dabei stehst du durchgehend auf deinen Beinen und belastest diese abwechselnd stark. Dein Stand sollte etwa schulterbreit sein; belastet werden dabei vor allem sämtliche Beinmuskeln, sowohl in den Waden, als auch in den Oberschenkeln. Auch der Po- und Hüftbereich wird beim eFoiling trainiert. Im Gegensatz zum klassischen Surfen brauchst du beim eFoiling deine Arme nicht zu sehr anstrengend – außer dann, wenn du dein eFoil zum See trägst!

Flexible Gelenke

Um sicher auf dem eFoil zu stehen, beugst du deine Knie. Daran solltest du auch unbedingt beim Aufwärmen denken, denn sowohl deine Knie, als auch deine Fußgelenke sollten beim eFoiling geschmeidig und flexibel sein. Nur so stehst du sicher auf dem Board und hast trotzdem die Möglichkeit, dies zu steuern.

Ausdauer

Das Zusammenspiel des Balanceakts und der Beanspruchung deiner Muskeln geht nach einer gewissen Zeit auch auf deine Ausdauer. Eine eFoiling Session bringt deinen Kreislauf so richtig auf Trab und kann dich außerdem echt aus der Puste bringen. Trotz des Antriebs durch den Elektromotor bist du auf dem eFoil ständig in Bewegung und bekommst auf diese Weise ein mildes Cardio-Training.

Mit diesen Übungen wirst du besser im eFoiling

Für den Anfang ist es am wichtigsten, deine Balance zu trainieren. Dazu eignen sich Übungen mit dem Gymnastikball super. Auch mit dem Skateboard herumzucruisen oder etwas auf einem Balance Board zu balancieren, kann dich dabei unterstützen, dein Gleichgewichtsgefühl zu trainieren. All dies kommt dem Gefühl, auf dem eFoil zu stehen, sehr ähnlich und bereitet dich so optimal auf die nächste Session im Wasser vor.

Zudem hilft dir ein Muskeltraining dabei, längere Sessions durchzuhalten und in Zukunft nicht mehr so schnell Muskelkater zu bekommen. Konzentriere dich dabei vor allem auf den Bein- und Pobereich. Auch Übungen, die deiner Beweglichkeit helfen, auch rund um die Hüfte, können dein eFoiling verbessern. Ein moderates Ausdauertraining hilft dabei, dass dir auf dem Wasser nicht so schnell die Puste ausgeht.

Aufwärmen nicht vergessen!

Vor deiner eFoil Session solltest du dich, wie vor jeder anderen Sporteinheit, aufwärmen. So verhinderst du, dass du dir Muskeln zerrst oder diese zu sehr überdehnst. Das beugt nicht nur Verletzungen vor, sondern kann auch die Trainingswirkung unterstützen. Denke dabei vor allem an die Muskeln in Bein-, Po- und Hüftbereich. Auch deine Gelenke solltest du vor jeder Fahrt etwas lockern. So bist du optimal auf einen rasanten Flug mit dem eFoil eingestellt und holst das Beste aus deiner Session heraus. Viel Spaß!


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