Für wen ist eFoilen bzw Fliteboarden geeignet?

Für wen ist eFoilen bzw Fliteboarden geeignet?

Hohe Geschwindigkeiten und gewagte Sprünge – das sind die Bilder, die uns beim Thema eFoiling meist als erstes in den Sinn kommen. Für die meisten eFoiler sieht die Realität allerdings etwas anders aus. Auf einem eFoil lässt es sich nämlich super cruisen und dabei die Natur und die Gegend erkunden. Das eFoiling ist deshalb auch für euch geeignet wenn ihr:

  • immer schon einmal einen Wassersport ausprobieren wolltet,
  • viel arbeitet und nur selten raus aufs Wasser könnt,
  • mittelmäßig oder auch so gar nicht sportlich seid,
  • im Urlaub schon einmal auf einem Surfboard gestanden seid,
  • oder auch wenn ihr noch nie etwas mit Wassersport zu tun hattet.

Wie ihr seht: eFoiling ist keinesfalls nur den Sportskanonen vorbehalten. Wir sehen uns in diesem Beitrag einmal näher an, warum eFoilen für jeden geeignet ist.

Phänomen eFoiling – was hat es damit auf sich?

In den letzten Jahren hat die neue Sportart mit dem Elektroantrieb rasant an Beliebtheit gewonnen. Nicht zuletzt ist das auch einigen bekannten Surfern zu verdanken – allen voran Kai Lenny. Der hawaiianische Pro-Surfer ist dafür berüchtigt, alles rund um den Wassersport auszuprobieren. Man sieht den Extremsportler beim Hydrofoilen, Wing und Windsurf Foilen und auf den größten Wellen der Welt.

Bilder und Videos wie die von Kai Lenny gehören sicher zu den Gründen, warum das Foiling im Allgemeinen mit Extremsport in Verbindung gebracht wird. Es wird in die Kategorien „große Wellen“ oder „hohe Geschwindigkeiten“ gesteckt.

Zusammen mit dem klassischen oder den anderen Varianten des Foiling erscheint vielen Menschen auch das eFoiling als extreme Abenteuersportart. Dabei ist dies keineswegs der Fall. Mit dem eFoil erschufen die Erfinder eine Form des Foiling, die wirklich für jeden geeignet ist. Dafür ist weder eine übermäßige Extremsport-Vernarrtheit, noch eine überragende Fitness erforderlich.

Wie funktioniert eFoilen?

Beim eFoiling fliegt ihr auf einem elektrisch angetriebenen Surfbrett auf dem Wasser umher. Das Besondere dabei ist die lange Finne, die an der Unterseite des Foil-Boards befestigt ist. Dieses sogenannte Hydrofoil hat einen über einen halben Meter langen Mast und daran angebrachte „Flügel“.

Das eFoilen ist dem Surfen ähnlich, aber doch etwas anders. Das Hydrofoil sorgt nämlich dafür, dass ihr nicht mit eurem Board flach auf dem Wasser liegen bleibt – sobald ihr eine gewisse Geschwindigkeit erreicht habt, hebt das eFoil-Board aus dem Wasser ab und fliegt rund einen halben Meter darüber hinweg.

  • Hydrodynamik sorgt für einen Auftrieb – ihr hebt mit dem eFoil ab
  • angetrieben werdet ihr von einem Elektromotor
  • Gas geben könnt ihr mit der Fernbedienung
  • gelenkt wird mit der Verlagerung eures Körpergewichts

Wie kann man eFoilen lernen?

eFoilen ist nicht so schwer zu erlernen, wie andere Surfarten. Nach einigen wenigen Versuchen haben es die meisten Menschen schon ziemlich gut drauf. Das gilt auch für diejenigen unter euch, die noch nie auf einem Surfboard gestanden sind.

Wenn diese Sportart für euch noch neu ist, könnt ihr Schritt für Schritt starten. Nach und nach bekommt ihr so ein Gefühl für das eFoiling, bis ihr schließlich ganz wie von selbst auf dem Board dahinfahren könnt. Grundsätzlich läuft ein erster eFoil-Versuch so ab:

  • Im Liegen fahren: Anfänger starten am besten im Liegen. Das eFoil liegt dabei unter euch, flach auf dem Wasser. Mit dem Controller gebt ihr langsam Gas und fangt an, mit dem Board auf dem Wasser zu fahren.
  • Auf den Knien fahren und fliegen: Im nächsten Schritt könnt ihr versuchen, euch aufzusetzen. So könnt ihr auf euren Knien sitzend fahren. Sobald ihr euch damit sicher fühlt, könnt ihr versuchen, mit dem Board abzuheben. Das funktioniert, indem ihr eurer Gewicht etwas nach hinten verlagert.
  • Im Stehen fahren und fliegen: Jetzt könnt ihr versuchen, aufzustehen. Aus dem Kniesitz heraus setzt ihr dafür einen Fuß nach vorne und begebt euch in einen Surf Stance. Währenddessen gebt ihr mit dem Controller immer noch Gas. Anfangs könnt ihr auf dem Wasser surfen und euch so an das eFoil-Gefühl gewöhnen. Fühlt ihr euch sicher genug im Stehen, so könnt ihr euer Gewicht etwas verlagern und mit dem eFoil abheben.

Die einzelnen Schritte erlauben es euch, ein Gefühl für die Bewegungen zu bekommen. Ihr findet so ganz langsam heraus, wie ihr euer Gewicht verlagern müsst, um eure Balance zu finden und auf dem eFoil zu fliegen.

Der sicherste Weg, um eFoilen zu lernen, ist mit einem Kurs. Unser Einsteigerkurs ist perfekt für alle geeignet, die noch nie Surfen oder eFoilen waren. An unserem Home-Spot könnt ihr ganz in Ruhe und mit viel Privatsphäre eure ersten Versuche starten.

Bei unseren Einsteigerkursen lernt ihr vor der Praxis auch etwas Theorie. Das kann euch dabei helfen, die Funktionsweise von eFoils zu verstehen und so Fehler zu vermeiden. Zusätzlich steht euch euer persönlicher Coach natürlich während der gesamten Kursfahrt zur Seite. Mit dessen Unterstützung und einigen hilfreichenTipps fliegt ihr nach eurem ersten Kurs schon allein über das Wasser.

Für wen ist eFoilen geeignet?

Ihr habt absolut keine Vorkenntnisse im Wassersport, keine krasse Fitness und seid nicht mega abenteuerlustig? Dann ist das eFoilen perfekt für euch! Die Lernkurve ist beim eFoiling steil – auch ohne Vorerfahrung habt ihr innerhalb von kürzester Zeit bereits die grundlegenden Moves drauf. Und dank dem elektrischen Antrieb ist dies auch nur moderat anstrengend.

Ob ihr schon einmal auf einem Surfboard gestanden seid, ist beim eFoiling komplett irrelevant. Wir versuchen einmal, euch die Zielgruppe grob zu beschreiben:

  • Neueinsteiger, die noch nie Wassersport ausprobiert haben oder Profi-Kiter
  • Gelegenheitsfahrer, die nur jedes zweite Wochenende Zeit haben oder Menschen, die in Zukunft jeden Tag foilen möchten
  • durchschnittlich Sportliche, regelmäßig sportlich Aktive oder Marathonläufer
  • aktive Ruheständler, Berufstätige oder Mamas und Papas, mit oder ohne Nachwuchs

Das zeigt deutlich: Es gibt nicht die eine Zielgruppe an ausgewählten Menschen, denen das eFoiling vorbehalten bleibt. Ihr wolltet immer schon mal Windsurfen oder Wellenreiten ausprobieren, habt es aber nie geschafft? eFoilen ist die perfekte Alternative und hat den meisten anderen Wassersportarten einige Vorteile voraus. Dazu aber mehr im nächsten Abschnitt.

Vorteile von eFoiling

Das eFoiling ist eine ganz besondere und tolle Art von Wasseraktivität. Klar, es hat auch einige Dinge mit anderen Arten von Wassersport gemein: das Board zum Beispiel und den Fakt, dass alle im Wasser ausgeführt werden. Einige Vorteile bringt das eFoilen jedoch mit, die andere Wassersportarten nicht haben:

  • Kurze Lernphase: Nach nur wenigen Stunden Übung habt ihr die Basics drauf und könnt bereits selbst eFoilen. Es reicht auch, wenn ihr eher selten zum Fahren kommt und nicht ständig am Ball bleibt und übt.
  • Immer und überall möglich: Ihr seid nicht wie beim Wellenreiten von den Wellen oder beim Kiten vom Wind abhängig. Auch die Gezeiten können euch egal sein – ihr benötigt lediglich einen geeigneten eFoil-Spot.
  • Für jeden geeignet: eFoilen macht sowohl erfahrenen Wassersportlern als auch Menschen ohne Vorerfahrung Spaß.
  • Gut für euch: Beim eFoilen handelt es sich um eine moderate sportliche Betätigung. Ihr verbringt dabei Zeit an der frischen Luft und haltet euch fit. Damit trainiert ihr eure Balance und beansprucht einige Muskelgruppen.
  • Schonend zur Umwelt: Ein eFoil bringt Speed, ist dabei aber eine umweltschonende Lösung. Der Akku-Antrieb sondert keine schädlichen Abgase aus und verursacht keinen Lärm. Bei einem qualitativ hochwertigen eFoil kommt noch dazu, dass es sich dabei nicht um ein Wegwerfprodukt handelt; es ist über lange Jahre hinweg

Ein Nachteil von eFoils: Die Qualitätsmodelle sind leider immer noch etwas teuer. Wenn ihr euer eigenes eFoil kaufen möchtet, könnt ihr dafür mit Preisen bis zu 15.000 Euro oder sogar mehr rechnen.

Für uns überwiegen allerdings die Vorteile ganz klar. Ein eFoil ist eine Investition; wenn ihr mit dem Gerät pfleglichumgeht, dann könnt ihr es über viele Jahre hinweg nutzen (die meisten Premium-Hersteller inkludieren außerdem eine zweijährige Garantie beim Kauf eines neuen Foils).

Je nachdem, wo genau ihr wohnt, holt ihr euch mit einem eFoil das Surfen vor die Haustüre. Ihr braucht keinen Urlaub oder einen langen Flug, um eFoilen zu gehen. Der Sport ist äußerst alltagstauglich und kann so euer Leben bereichern.

Worauf sollten Menschen ohne Vorerfahrung im Wassersport achten?

Wenn ihr noch keine Vorkenntnisse habt, solltet ihr vor allem die folgenden Dinge mitbringen:

  • Spaß
  • Motivation
  • den Mut, etwas Neues zu lernen

Wenn ihr ganz neu im Wassersport seid, eignet sich ein Einsteigerkurs am besten für euch. Auch wenn ihr im Urlaub das surfen schon einmal ausprobiert habt, könnt ihr unseren Schnupperkurs besuchen. So findet ihr heraus, ob euch das eFoilen gefällt und ihr es öfter machen wollt.

Zum eFoilen benötigt ihr nicht nur das eFoil an sich, sondern auch das nötige Zubehör. Zu eurer Schutzausrüstung sollten mindestens ein Helm und eine Prallschutzweste gehören und auch ein Neoprenanzug ist empfehlenswert. Nehmt ihr an einem unserer Kurse teil, so stellen wir euch die gesamte Ausrüstung zur Verfügung.

An unserem Home-Spot habt ihr außerdem genügend Platz, um auch einmal ins Wasser zu fallen. An Surfspots mit vielen Leuten um euch herum, kann es gefährlich werden. Sucht euch deshalb immer einen Ort mit viel Platz aus.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl des eFoils. Die Größe des Foil-Boards sollte an eure Erfahrungen angepasst werden. Vom 4‘2 Pro von Lift Foils bis hin zum 6‘0 AIR von Fliteboard sind viele Optionen verfügbar. Je besser das Board zu euch passt, desto mehr Spaß werdet ihr darauf haben.

Deshalb wählen unsere Coaches mit euch gemeinsam vor eurem Kurs das für euch perfekte eFoil aus. Das sorgt dafür, dass ihr schnelle Fortschritte machen könnt und eure erste Kursstunde zu einem vollen Erfolg wird.

Ist eFoilen vergleichbar mit anderen Surfsportarten?

Es gibt zahlreiche Sportarten, die ein Surfboard miteinbeziehen – so auch das eFoiling. Doch ist das eFoilen überhaupt mit einer anderen Art von Surfen vergleichbar?

Wing-, Wind- und Kitesurfen schätzen wir als komplett anders ein, als das eFoilen. Um euch bei diesen Sportarten fortzubewegen, benötigt ihr nicht nur Wind, sondern außerdem ein bestimmtes Zubehör, einen Kite oder ein Segel.Das ist ein Faktor, der diese Sportarten auch etwas schwieriger macht; schließlich müsst ihr euch nicht nur auf das Board und eure Füße konzentrieren, sondern gleichzeitig das Segel in eurer Hand unter Kontrolle halten.

Auch das klassische Surfen unterscheidet sich stark vom eFoilen. Hierbei seid ihr auf Wellen angewiesen – und die gibt es eben nur im Meer oder seltener auch in Flüssen oder hinter einem Boot. Auch die Lernkurve empfinden wir beim Surfen als flacher, als beim eFoilen. Um surfen zu lernen, müsst ihr nicht nur euer Board manövrieren können, sondern auch die Wellen verstehen.

Mit dem klassischen Hydrofoilen ohne Motor hält es sich ganz ähnlich. Um euch damit fortzubewegen, benötigt ihr entweder eine Welle oder müsst hart dafür arbeiten und mit den Beinen pumpen.

Wenn wir das eFoilen mit einer anderen Sportart vergleichen sollten, wäre es wahrscheinlich das Standup-Paddling.Besonders bezüglich des Schwierigkeitsgrads finden wir die beiden Sportarten vergleichbar. Bei beiden kommt es besonders darauf an, das Gleichgewicht zu halten. Habt ihr das einmal raus, so könnt ihr bereits problemlos mit dem jeweiligen Gerät (SUP oder eFoil) umherfahren.

Für uns ist klar: Das eFoiling eignet sich von allen Surfsportarten am besten auch für Anfänger. Egal ob ihr Vorerfahrungen mitbringt oder nicht, auf dem eFoil werdet ihr sicher euren Spaß haben.

FAQ – Für wen ist eFoilen geeignet?

Wer sollte eFoilen?

Unserer Meinung nach: absolut jeder! Wenn ihr gerne in der Natur seid und moderate Bewegung mögt, werdet ihr das eFoilen lieben. Ihr entscheidet selbst, wie schnell ihr unterwegs sein möchtet: Zwischen 15 und 55 km/h ist alles möglich.

Wie sportlich sollte man sein, um eFoilen zu können?

Menschen mit einer durchschnittlichen Fitness werden keine Probleme damit haben, mit dem eFoiling zu beginnen. Ihr betätigt euch beim eFoilen zwar körperlich und es zählt definitiv als Sport – vergesst aber nicht, dass ihr dabei auch einen E-Antrieb habt, der euch unterstützt.

Wie kann man eFoilen am besten lernen?

Am schnellsten lernt ihr das eFoilen, wenn ihr an einem Kurs oder Coaching teilnehmt. Der Surflehrer führt euch dabei durch die einzelnen Schritte und gibt euch Tipps. Das beschleunigt den Lernprozess.

Wie lange dauert es, bis man eFoilen kann?

Mit einem Kurs und einem guten Coach lernt ihr das eFoilen in kürzester Zeit. Unsere Einsteigerkurse dauern rund 90 Minuten – bis jetzt hat es jeder unserer Kursteilnehmer geschafft, innerhalb dieser Zeit auf dem eFoil zu stehen, abzuheben und umherzufliegen.

Ist eFoilen besser als andere Surfsportarten?

Wem welcher Surfsport am besten gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Wir finden eFoiling so toll, weil es uns so viel Flexibilität verleiht. Wir sind nicht von Wellen, Wind oder Gezeiten abhängig. Zudem ist es zusammen mit dem Standup-Paddling die am einfachsten zu erlernende Surfart.


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